Ende November 2018, hieß es für uns, Klasse 1a, Kultur pur.

Ende November 2018, hieß es für uns, Klasse 1a, Kultur pur. Wir starteten zu unserem ersten Wandertag nach Halle. Ziel war das Kunstmuseum Moritzburg.

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Uns begleiteten Frau Minasch, Frau Kaufmann, Frau Funke und Frau Lehmann – sicherlich wollten auch diese Eltern, so wie wir, Skulpturen und Bilder mal erklärt bekommen. Mit dem Zug ging es los nach Halle. Das ging fast reibungslos, nur Frau Funke und Leon mussten nachreisen Warum? Fragt Sie selber. Das erste fast Highlight war die Fahrt mit der Straßenbahn. Man kam sich wie im Karussell auf dem Rummel vor – nach vorn geschleudert, zur Seite, zurück und wieder ran. Nach dem Aussteigen mussten wir uns erst einmal etwas sammeln. Dann ging es noch ein Stückchen zu Fuß weiter bis zur Burg, ein tolles Gebäude. Wir hatten noch etwas Zeit, bevor die Museumspädagogin, Frau Reiche; uns begrüßte und so spielten wir im Hof. Das Museum macht zwar erst 10 Uhr auf, aber wir durften schon 9 Uhr rein – ein ganzes Museum nur für uns! Zuerst erfuhren wir, was man beachten muss, um nichts zu beschädigen und wie wir uns zu bewegen haben, aber dann ging`s los – auf ins Museum. Immer wenn einer von uns etwas merkwürdig oder komisch fand oder eine Frage hatte, blieben wir stehen, setzten uns auf die Kissen, die wir bekommen hatten, und Frau Reiche fand immer die richtigen Worte, uns die Dinge zu erklären. Ob es für uns merkwürdige Skulpturen oder nackige Menschen oder Geschirr oder Bilder waren, egal was, sie sprach mit uns darüber. Unser eigentliches Ziel war ein Bild von Franz Marc „Der gelbe Stier“ – der Glücksstier, wie wir ihn nannten. Wir hörten etwas über das Leben des Malers und sahen Fotos, erfuhren was er gern malte und welche Farben er verwendete. Die Zeit verging wie im Flug, eine Stunde war vergangen und das Museum wurde voll. Bloß gut, dass wir nun raus wollten, zur Kunstwerkstatt der Moritzburg, denn nun wollten wir noch etwas anfertigen – eine Druck. Wir fertigten eine Skizze an, dann bekamen wir Styroporplatten, auf denen wir mit Bleistift unser Bild einritzten und nun wurde gedruckt – perfekt! Zum Essen hatten wir fast keine Zeit, denn wir wollten zum Abschluss noch auf den Spielplatz am Stadtpark. Gesagt getan. Kurzer Marsch durch die Stadt, toben auf dem Spielplatz und leider schon wieder zum Zug, unsere Eltern warteten in Köthen auf uns …. Ein erlebnisreicher, toller Tag lag hinter uns.

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