Klassenfahrt der Klasse 4a

Die Mädchen und Jungen der Klasse 4a zog es ins kleinste Mittelgebirge Deutschlands, kurz Kyffhäuser genannt. Nach Ankunft am frühen Vormittag in der Jugendherberge Kelbra wurden zunächst die Zimmer inspiziert und die Betten bezogen.

Danach erkundeten die Kinder das weiträumige, idyllisch gelegene Herbergsgelände mit Bolz- und Volleyballplatz sowie Klettergerüsten und Rutsche. Fortan wurde jede freie Minute genutzt, um Fußball und Zweifelderball zu spielen. Nach einem schmackhaften Mittagsmahl ging es am ersten Tag bei schönstem Sonnenschein und mildem Wetter durch den Wald hinauf zum Kyffhäuserdenkmal. Dort erwartete uns ein als Ritter verkleideter Gästeführer. Gut gelaunt, kurzweilig und humorvoll erzählte er uns am imposanten Denkmal die faszinierende Sage von Barbarossa. Anschließend besichtigten wir den mit 176 m tiefsten Burgbrunnen der Welt. Ein Abstecher zum Spielplatz verschaffte ausgleichende Bewegung. Einige Mutige kletterten den Turm hinauf. Den Abend verbrachten wir bei Sport und Spiel in der Herberge. Der nächste Morgen führte uns bei kühlen Temperaturen und grauem Himmel in die reizvolle Schloss- und Burganlage Allstedt. Hier erlebten wir, eingekleidet in historische Gewänder, einen aufregenden Tag wie im Mittelalter. Die Kinder kochten in der spätgotischen Burgküche Suppe am offenen Feuer und backten Brot im Holzbackofen. Sie bedruckten mit einer alten Druckerpresse Papier und lernten, mit Schwertern ritterlich zu kämpfen. Aus Wolle filzten wir uns einen Flummi und hörten dabei interessante Geschichten vom Leben in damaliger Zeit. Nachdem wir die selbst zubereiteten Speisen an der Tafel in der Hofstube verzehrt hatten, fanden die Höhepunkte unseres Erlebnistages statt. Bei Ritterschlag, Ernennung zum Burgfräulein und Mittelalterhochzeit hatten alle ihren Spaß. Den Abend krönte schließlich ein umfangreiches Grillbuffet mit Würstchen, Steaks und leckeren Salaten in der Jugendherberge. Am dritten Tag hieß es Abschied nehmen. Nach Koffer packen, Zimmer aufräumen und letztem Spielen, holte uns der Bus am Vormittag ab. Während der Fahrt gab es noch einen unterhaltsamen Film zu sehen und dann waren wir auch schon mit vielen spannenden Erlebnissen in Köthen eingetroffen. Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle meinen beiden Begleitern aus der Elternschaft, die mich stets zuverlässig, verantwortungsvoll und umsichtig unterstützten. K. Sommer

Evangelische Landeskirche Anhalts
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